Dr. med. Karl Braun-von Gladiß

Kommentar

zu Rückfragen bezüglich 
"wissenschaftlich-experimenteller Beweise" meiner Aussagen, wonach EMF einen relevanten Kofaktor des BSE-Problems darstellen.

Durch Prionenforschung wurde die Bedeutung sterischer Molekülkonfiguarions-Modifikationen dargestellt. Darüberhinaus ist es basale wissenschaftliche Logik und gesunder Menschenverstand, die den Schluß zulassen, daß es keine thermisch-relevanten Kräfte braucht, um sowohl molekulare Winkelstellungen von z.B. OH-Gruppen in ihrer Stellung zum Kohlenstoff zu beeinflussen, als auch makrotope Effekte auf der Ebene fraktaler Mikro-Organisation von Systemen bei Lebewesen zu induzieren. 

Mit Algorhythmen und Attraktoren-Berechnungen hat man in der theoretischen Mathematik zeigen können, daß sich der Effekt minimalster Impulsstärken auf nicht-lineare System (und Lebewesen sind von dieser Art) bis hin zu katastrophalen Größenordnungen aufschaukeln können.

Man muß in der Risikoabschätzung niederfrequent gepulster Hochfrequenz über die vordergründige Ebene der monolinearen wissenschaftlichen Experimental-Beweisführung, welche sui generis alle nur aus Wechselwirkungen erklärbaren Phänomene als nicht determinierbar und somit "unwissenschaftlich" ausklammert, hinausgehen, wenn man sich der Wirklichkeit, soweit wir sie derzeit zu begreifen vermögen, möglichst weit nähern will. Dies ist ohne Integration wissenschaftstheoretischer Aspekte und ohne Akzeptanz theoretisch-mathematischer sowie theoretisch-physikalischer Grundlagenforschung nicht möglich. Prozessuale Ergebnisse interferierender Komponenten lassen sich eben nicht immer an reproduzierbaren morphologischen Veränderungen von zweidimensionalen Parametern (Raum und Zeit) registrieren.

Nur dieses aber fände eventuell Bestand vor den Augen Jener, die nach "wissenschaftlichen Belegen" der Hypothese fragen, wonach niederfrequent gepulste Hochfrequenzstrahlung Faltungsveränderungen in Proteinen hervorrufen kann.

Nicht muß hier unbedingt die Hypothese verändert werden, mit der die Natur der vielfältigen Erscheinungen des Lebens wissenschaftstheoretisch hinterfragt wird. Vielmehr muß es vielleicht der bislang doppelblinde Blickwinkel sein, mit dem viele vordergründig Technikgläubige die Realität und ihre multidimensionale Relativität betrachten.

 


Zurück

Privat-Institut für Ganzheitliche Medizin und Gesundheitsförderung

Auf dem Vievacker 16
D – 21407 Deutsch Evern
Tel. 04131-854 40 83
Fax 04131-855 490

Kontaktformular
Tipp: Benötigen Sie mehr Infos?
Bestellen Sie in unserem  Onlineshop !